JEM: DTTB-U15 Schülerinnen schrammen nur knapp an der Goldmedaille vorbei

Nach 6 klaren Siegen in Folge, traf die U15 Nationalmannschaft des Deutschen Tischtennisbundes im Endspiel der Jugend-Europameisterschaften auf das an 1 gesetzte und favorisierte Gastgeberteam aus Russland.
Die Zweitliga-Spielerin Nina Mittelham brachte das Deutsche Team gegen Daria Chernova mit einem knappen 3:2 Satzerfolg in Führung, die Chantal Mantz gegen die Europaranglisten-Zweite Ekaterina Guseva mit 0:3 chancenlos wieder hergeben musste.

Durch einen 3:2 Sieg im anschließenden Doppel, indem die Internatsschülerinnen Alena Lemmer/Nina Mittelham gegen Aria Chernova/Ekaterina Gusevea den Entscheidungssatz zwar mit 11:9 knapp für sich entscheiden konnten, „doch diesen Sieg haben wir Alena Lemmer zu verdanken, die mich mit durchgezogen hat“, bemerkte Mittelham nach dem Match, gingen die Deutschen Schülerinnen wiederum mit 2:1 in Führung. Jetzt fehlte lediglich nur noch 1 Sieg aus den verbleibenden beiden Einzeln zur erhofften Goldmedaille. Zunächst setzte sich erwatungsgemäß die Europaranglisten-Zweite auch gegen Mittelham mit 3:1 durch. Somit musste die letzte Partie über Gold und Silber entscheiden.

Zwei Jahre nach dem Gewinn der Goldmedaille in Prag führte Chantal Mantz beim Stand von 2:2-Unentschieden gegen Daria Chernova im alles entscheidenden fünften Satz bereits mit 6:2. „Was anschließend passierte, kann ich mir auch mit einigen Stunden Abstand überhaupt nicht erklären“, wirkte die Spielerin des Zweitliga-Aufsteigers DJK Kolbermoor ratlos. „Auf einmal ging gar nichts mehr.“

Die Nummer acht der U15-Europarangliste verkrampfte mehr und mehr, während auf der anderen Seite Chernova, getragen von den zahlreichen einheimischen Fans, über sich hinauswuchs. Coach Dana Weber konnte nicht mehr reagieren, denn das einzige Time-Out hatte sie bereits zuvor genommen. Auch die lautstarken Anfeuerungsrufe von Nina Mittelham, Alena Lemmer und Yuan Wan halfen nicht. Neun Punkte holte Daria Chernova in Folge und sorgte unter einem ohrenbetäubenden Lärm für das 11:6. Die an Position eins gesetzte Mannschaft aus Russland wurde damit ihrer Favoritenrolle gerecht.

Alex Galic belegt mit Slowenien bei den Mädchen U18 mit einem 3:2 Erfolg gegen Bulgarien den 19. Platz.

Dem Teamwettbewerb folgen nun die Individualwettbewerbe im Doppel und Einzel ... mehr


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